Ausflug 2006
Am Morgen des 26. Mai trafen sich knapp dreißig Messdiener und zehn Gruppenleiter von ganz St. Marien in Stallberg zum großen Messdienerausflug: Wie schon im Jahr 2004 ging es mit Bus und Bahn nach Köln, um dort das allseits beliebte „Scotland Kölsch“ zu spielen, eine Variante des bekannten „Scotland Yard“-Brettspiels. Die Spielregeln sind einfach: In Gruppen aufgeteilt geht es darum, in einem vorher abgesteckten Gebiets der Kölner City einen Betreuer, den so genannten Mister X, zu finden, zu fangen und ihm so Lebensmarken abzunehmen – sowohl Bus als auch Straßenbahn dürfen dabei benutzt werden. Mister X darf sich allerdings frei in diesem Gebiet bewegen und ebenfalls die öffentlichen Verkehrsmittel zur Flucht benutzen. Die Gruppen bekommen von der Zentrale alle zwanzig bis dreißig Minuten eine SMS, wo Mr. X sich gerade aufhält. Nach Erhalt dieser SMS muss Mr. X noch zehn Minuten an seinem Standort bleiben, bevor er sich wieder bewegen darf. Die Gruppen müssen gut zusammenarbeiten, um Mr. X einzukreisen und ihm so die Flucht zu vermasseln. Außerdem braucht man auch ein wenig Glück, um die Bahnen richtig abzupassen…

Gegen 13 Uhr kannten wir das Verkehrsnetz der KVB auswendig und waren dank des suboptimalen Wetters auch nicht mehr ganz trocken - Zeit für das Mittagessen im Pfarrheim von St. Ursula in der Nähe des Kölner Doms. Das Küchenteam hatte zum Glück etwas Leckeres gezaubert, sodass wir für den Nachmittag gerüstet waren – eine Domführung inklusive Turmbesteigung stand auf dem Programm. Zwar konnte man wegen des schon erwähnten Regens nicht ganz so weit schauen, trotzdem ist der Aufstieg mit 509 Stufen jedes Mal ein Erlebnis – auch für die Oberschenkel…

Zum Abschluss feierten wir mit Pastor Weiffen noch eine Messe in einer Seitenkapelle des Doms. Dann gings zurück nach Siegburg – müde vom langen Bahnfahren und Treppensteigen…

Alles in allem war es ein toller Ausflug, obwohl das Wetter leider nicht ganz mitspielte. Unser Dank gilt der KVB für die Tickets und dem Küchenteam für das leckere Essen!

Jens Kaiser

 
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